Demokratie leben!

Damian Stronczik

DIA - Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt gGmbH

Externe Koordinierungs- und Fachstelle

"Demokratie leben!"Mittelstr. 86-8858285 Gevelsberg

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Mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit dem 1. Januar 2015 das zivilgesellschaftliche Engagement von Initiativen und Vereinen in ausgewählten Kommunen. Die Stadt Gevelsberg nimmt am Bundesprogramm teil und unterstützt in Kooperation mit der Volkshochschule Ennepe-Ruhr-Süd und der DIA gGmbH Vereine, Projekte und Initiativen, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen und insbesondere gegen Rechtsextremismus und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie z.B. Rassismus, Antisemitismus und Salafismus arbeiten.

Damit hat Gevelsberg eine sogenannte „Partnerschaft für Demokratie“ übernommen. „Wir sind die kleinste Stadt, die vom Bundesministerium ausgewählt worden ist – das ehrt uns“, so Bürgermeister Claus Jacobi auf der ersten Demokratiekonferenz am 18. Juni 2015 im Gevelsberger Rathaus, wo zahlreiche Bürger und Mitglieder von Vereinen und Institutionen der Einladung gefolgt waren.

Die Aufnahme Gevelsbergs in das bis 2019 angelegte Bundesprogramm ist auch als Wertschätzung des bisherigen Engagements zu sehen. 2017 fand bereits zum zehnten Mal die Aktionswoche für Zivilcourage und rechte Gewalt statt. Eine weit und breit vorbildliche zivilgesellschaftliche Initiative, die auch zukünftig eine herausragende Rolle spielen wird.

Das Bundesministerium stellt der Stadt Gevelsberg jährlich ca. 30.000 Euro für einen Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung, aus dem konkrete Projekte und auch Infomaterialien finanziert werden können.

Und besonders für Gevelsberger Jugendliche besteht durch das Jugendforum die Möglichkeit, sich mit eigenen Ideen einzubringen, Projekte und Aktionen zu entwickeln und umzusetzen. Dafür stellt das Bundesprogramm Fördermittel in Höhe von 5000 Euro jährlich bereit, den das Jugendforum selbst verwaltet.

Wesentlicher Bestandteil zur Gestaltung und Umsetzung der „Partnerschaft für Demokratie“ ist ein Begleitausschuss, der die Zusammenarbeit aller Akteure unterstützt und über die Durchführung und Förderung von Einzelmaßnahmen und Projekten entscheidet. Der Begleitausschuss setzt sich neben Vertretern/innen aus Politik und Verwaltung aus lokalen Handlungsträgern/innen der Zivilgesellschaft zusammen.

Gefördert werden können unter anderem Projekte mit den Schwerpunkten Willkommenskultur, Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, lebendige und vielfältige Zivilgesellschaft, Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs, Sensibilisierung für rassistische, antisemitische, extrem rechte Einflüsse und Einstellung sowie deren Prävention.

Vereine und Initiativen können ihre Projektanträge bei der externen Koordinierungsstelle einreichen. Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet dann der Begleitausschuss, der mindestens zweimal im Jahr tagt.

Für die fachlich-inhaltliche Koordinierung steht eine externe Koordinierungs- und Fachstelle zur Verfügung. Sie ist angesiedelt bei der DIA gGmbH, die für die Steuerung der Umsetzung der lokalen „Partnerschaft für Demokratie“ zuständig ist. Die Koordinierungsstelle nimmt außerdem Anträge zur Projektförderung entgegen und berät die Projektträger bei der Durchführung.

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